13 Zusammenfassung
Fazit.
Eine Immobilienanleihe zu kaufen, ist heute oft einfacher, als viele denken. Denn die Zeichnung läuft meist vollständig digital: ein paar Klicks, einige Unterlagen und anschließend der gewünschte Anlagebetrag. Doch gerade weil der Prozess so einfach ist, sollte die eigentliche Entscheidung nicht erst beim Klick auf „zeichnen“ fallen, sondern bereits vorher.
Anleger sollten sich deshalb zunächst damit beschäftigen, welches Projekt finanziert wird, wer dahintersteht, wie die Zinsen erwirtschaftet werden und welche Risiken mit der Anlage verbunden sind. Denn erst wenn diese Punkte verstanden sind, lässt sich ein Angebot sinnvoll einschätzen.
Immobilienanleihen können dabei eine interessante Möglichkeit sein, in Immobilien zu investieren, ohne selbst eine Wohnung kaufen, einen Kredit aufnehmen oder sich um Mieter, Handwerker und Verwaltung kümmern zu müssen. Dennoch sollte die Auswahl nicht allein vom angebotenen Zinssatz abhängen. Vielmehr kommt es darauf an, das zugrunde liegende Projekt und die damit verbundenen Chancen und Risiken zu verstehen.
Ein hoher Zins klingt zunächst attraktiv. Entscheidend ist jedoch die Frage, warum dieser Zins gezahlt wird und ob das damit verbundene Risiko nachvollziehbar ist.